Glasfasergelege bestehen aus langgliedrigen E-Glasfasern, die in einer (unidirektionales Glasgelege), oder in unterschiedlichen Faserrichtungen (multiaxiales Glasfasergelege) aufeinander appliziert und durch (zumeist einen Faden) miteinander verwebt werden.
Glasgelege wird in der Regel bei Bauteilen verwendet, bei den die Krafteinleitung konstant in Faserrichtung erfolgt. Ein Beispiel wären Windkraftrotoren, bei denen aufgrund der Windlast eine relativ hohe Kraftaufnahme in eine Faserrichtung gewünscht ist.
Weitere Einsatzbereiche für Glasfasergelege finden sich bei Anwendungen, bei denen die Ondulation der Fasern verhindert werden soll. Dadurch wird eine relativ glatte Oberfläche mit hoher Güte erzeugt.
Sehr gut geeignet ist Glasfasergelege auch in Verbindung mit Glasfilamentgewebe, wenn leichte und hochstabile Bauteile produziert werden sollen. Es wird zumeist ein Sandwich aus Glasfilamentgewebe/Glasgelege/Glasfilamentgwebe laminiert. Vorzugsweise wird hier das Biaxialgelege +-45° eingesetzt. Das Gewebe und Gelege werden dabei so laminiert, dass möglichst viele Winkelbereiche in Zugrichtung der Fasern abgedeckt werden.
Die hier angebotenen Glasfasergelege besitzen ein Flächengewicht von 450 g/m² und können mit Epoxidharz oder Polyesterharz verarbeitet werden. Der Verbrauch an Kunstharz liegt bei ca. 0,4-0,6 kg/m² und Lage. Die Breite des Geleges beträgt 1,25 m.
- Filter: Verwendungszweck: BeschichtungBootsbauFormenbau
- Filter: Drapierbarkeit: Ausgeprägt
- Filter: Verwendbar mit: EpoxidharzPolyesterharz
- Versandgewicht: 2,25 kg
- Inhalt: 5,00 m2